Welche Faktoren beeinflussen die Anzeigenkosten?
Warum stellt sich diese Frage so häufig?
Google Ads wirkt auf den ersten Blick einfach: Sie zahlen pro Klick – und steuern über das Budget. Doch dann passiert es:
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Kampagne A kostet 0,80 € pro Klick, Kampagne B plötzlich 4,50 €.
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Trotz gleichem Produkt und Ziel.
Warum? Weil Google Ads keine starre Preisstruktur hat – sondern ein dynamisches Auktionssystem mit zahlreichen Einflussfaktoren.
Diese FAQ zeigt, was Ihre tatsächlichen Anzeigenkosten beeinflusst – und wie Sie diese aktiv steuern können.
Was versteht man unter Anzeigenkosten bei Google Ads?
Die Anzeigenkosten setzen sich i. d. R. aus dem CPC (Cost-per-Click) zusammen.
Sie zahlen nur dann, wenn jemand auf Ihre Anzeige klickt.
Der genaue Klickpreis ergibt sich aus der Google Ads Auktion und dem sogenannten Ad Rank.
Diese 6 Faktoren beeinflussen Ihre Klickpreise:
| Faktor | Erklärung |
|---|---|
Keyword-Wettbewerb | Je mehr Anbieter auf ein Keyword bieten, desto teurer wird’s. |
Qualitätsfaktor | Je relevanter Ihre Anzeige, desto niedriger Ihr CPC. |
Anzeigenrelevanz | Passt Anzeige zum Keyword und zur Zielseite? |
Zielgruppe & Standort | Bestimmte Zielgruppen oder Regionen sind teurer. |
Tageszeit & Gerät | Klickpreise variieren je nach Uhrzeit & Endgerät. |
Anzeigenerweiterungen | Bieten Zusatzinfos, erhöhen CTR, senken Kosten. |
Beispiel: Einfluss des Qualitätsfaktors
- Anbieter A → Max. Gebot 2,00 € → Qualitätsfaktor 9 → Tatsächlicher CPC 1,20 €
- Anbieter B → Max. Gebot 2,00 € → Qualitätsfaktor 5 → Tatsächlicher CPC 1,90 €
Fazit: Höhere Qualität = bessere Platzierung bei niedrigeren Kosten.
Wie lassen sich hohe Anzeigenkosten vermeiden?
- Verwenden Sie relevante Keywords mit hoher Conversion-Wahrscheinlichkeit
- Nutzen Sie negative Keywords, um unnötige Klicks auszuschließen
- Optimieren Sie regelmäßig Anzeigentexte und Landingpages
- Setzen Sie auf gezielte Zielgruppen statt Gießkannenprinzip
- Beobachten Sie Gebotsstrategien & Uhrzeiten – nicht jeder Klick ist gleich wertvoll
iconaro-Tipp: Der beste Klick ist nicht der billigste – sondern der profitabelste
Viele optimieren auf minimale Klickpreise – verlieren dabei aber die Conversion-Sicht.
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Achten Sie auf die Kosten pro Conversion (CPA), nicht nur auf den CPC.
So erkennen Sie, welche Klicks wirklich etwas bringen – und welche nur Budget verbrennen.