Eingabehilfen öffnen

Zum Hauptinhalt springen

iconaro - Online Marketing Agentur, 86447 Aindling bei Augsburg

Online Marketing Agentur - Internet Werbung & SEO

Was kostet Google Ads wirklich?

Warum stellt sich diese Frage so häufig?

Stellen Sie sich vor: Sie sind Marketingverantwortliche*r eines mittelständischen Unternehmens, möchten mehr Anfragen generieren oder Produkte verkaufen – und stoßen bei der Recherche früher oder später auf Google Ads. Die Plattform verspricht Sichtbarkeit, Reichweite und messbare Ergebnisse. Doch schnell taucht eine entscheidende Frage auf: „Was kostet mich das eigentlich – und lohnt sich das?“

Besonders in kleinen oder mittleren Teams ohne dedizierte Online-Marketing-Expertise kann das Google Ads-Kostenmodell schnell undurchsichtig wirken. Einige zahlen pro Klick nur ein paar Cent, andere sprechen von mehreren Euro – und bei falscher Steuerung können hohe Ausgaben schnell verpuffen. Genau deshalb ist es so wichtig, zu verstehen, wie Google Ads kalkuliert wird und welche Faktoren die Kosten beeinflussen.

Wie funktioniert das Abrechnungsmodell?

Google Ads nutzt hauptsächlich das Cost-per-Click-Modell (CPC). Das heißt: Sie zahlen nur dann, wenn ein Nutzer tatsächlich auf Ihre Anzeige klickt – reine Sichtbarkeit (Impressions) ist kostenlos.

Zusätzliche Modelle, je nach Zielsetzung:

AbrechnungsmodellBedeutungEinsatzgebiet
CPC
Kosten pro Klick

Suchnetzwerk (Textanzeigen)

CPM
Kosten pro 1.000 Impressionen
Displaynetzwerk, Brand-Kampagnen
CPA
Kosten pro Conversion (z. B. Kauf)
Automatisiertes Bidding
tROAS
Ziel-Return-on-Ad-Spend
E-Commerce / Umsatzfokus

Wovon hängen die tatsächlichen Kosten ab?

Google Ads basiert auf einem Auktionssystem: Bei jeder Suchanfrage konkurrieren Anzeigen um Positionen – doch nicht nur das Gebot entscheidet.

Einflussfaktoren auf die Klickkosten:

  • Keyword-Wettbewerb – Je mehr Mitbewerber bieten, desto teurer wird's.
  • Qualitätsfaktor – Google bewertet Anzeigen nach Relevanz, Nutzererlebnis und CTR.
  • Branche – In hart umkämpften Branchen sind Klickpreise oft deutlich höher.
  • Zielregion & Tageszeit – Lokale oder saisonale Schwankungen beeinflussen den CPC.

Beispielhafte CPCs (DACH, 2025):

BrancheØ CPC (€)
Rechtsanwälte
6,00-12,00 €
Finanzdienstleister
3,50-8,00 €
Lokale Dienstleister
1,00-2,50 €
Mode / Lifestyle (B2C)
0,30-1,20 €
B2B Software
2,50-5,00 €

Wie kalkuliere ich mein Google Ads Budget?

Google Ads kennt kein Mindestbudget – bereits mit 5–10 € pro Tag können erste Ergebnisse erzielt werden. Entscheidend ist die strategische Planung:

Budgetplanung in 3 Schritten:

  1. Ziel definieren: Was soll erreicht werden? (z. B. 50 Leads pro Monat)
  2. CPA ermitteln: Was darf mich ein Lead kosten? (z. B. 20 €)
  3. Monatsbudget berechnen: 50 Leads × 20 € = 1.000 €

Tipp: Ein Testbudget von 500–1.500 € für 30 Tage erlaubt erste Erkenntnisse zur Performance und zum echten Bedarf.

Wie lassen sich Google Ads Kosten reduzieren?

Die gute Nachricht: Mit Know-how und Optimierung können Sie Klickpreise gezielt senken, ohne an Sichtbarkeit zu verlieren:

Maßnahmen zur Kostenkontrolle:

  • Relevante Keywords statt Gießkanne
  • Ausschluss irrelevanter Suchbegriffe (Negative Keywords)
  • Stärkere Anzeigenrelevanz durch A/B-Tests
  • Optimierte Zielseiten mit hoher Conversion-Rate
  • Strategisches Bidding & smarte Zielgruppenansprache

iconaro-Tipp: Setzen Sie auf Qualität statt Quantität

Viele denken, dass ein höheres Gebot automatisch eine bessere Platzierung bringt – aber das ist nur die halbe Wahrheit.

Der Qualitätsfaktor ist der geheime Hebel in Google Ads: Er beeinflusst nicht nur die Anzeigenposition, sondern kann Ihre Klickpreise um bis zu 50 % senken. Achten Sie daher auf relevante Anzeigentexte, starke Keywords und schnelle, mobiloptimierte Landingpages.