Wie finde ich die besten Keywords für Google Ads?
Warum stellt sich diese Frage so häufig?
Sie wollen mit Google Ads starten oder Ihre bestehenden Kampagnen optimieren – aber welche Keywords führen wirklich zu Klicks, Leads und Käufen?
Viele Unternehmen scheitern genau an diesem Punkt: Sie investieren Budget in Begriffe, die zu allgemein, zu teuer oder schlicht irrelevant sind. Oder sie verpassen Chancen, weil sie nur offensichtliche Keywords wählen – nicht aber die Begriffe, die echte Kaufabsicht signalisieren.
Ob als Marketingmanagerin, Freelancer oder Geschäftsführerin: Die richtige Keyword-Auswahl ist entscheidend für den Erfolg Ihrer Kampagne. Diese FAQ zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie relevante, profitable und effiziente Suchbegriffe identifizieren.
Was macht ein gutes Google Ads Keyword aus?
Ein gutes Keyword für Google Ads erfüllt drei Kriterien:
- Suchvolumen: Es wird regelmäßig bei Google eingegeben.
- Relevanz: Es passt exakt zu Ihrem Angebot.
- Conversion-Potenzial: Es signalisiert eine klare Handlungsabsicht.
Beispiel:
- „steuerberater“ = sehr allgemein, hoher Wettbewerb
- „steuerberater hamburg erfahrung“ = konkreter, gezielter, konvertiert besser
Schritt-für-Schritt zur Keyword-Recherche
1. Kundensprache verstehen
Starten Sie mit Brainstorming: Welche Begriffe würden potenzielle Kunden verwenden? Achten Sie auf Synonyme, regionale Begriffe oder Fragen („wie finde ich...“).
2. Keyword-Tools nutzen
| Tool | Nutzen |
|---|---|
Google Keyword Planner | Offizielles Tool mit Suchvolumen & Wettbewerbsdaten |
Ubersuggest | Einfache Oberfläche, auch für Long-Tail Keywords geeignet |
Answer the Public | Ideal für Fragen und Themenideen |
SEMrush / Ahrefs | Detaillierte Analyse von Wettbewerbern |
3. Suchintention analysieren
Wählen Sie bevorzugt Keywords mit transaktionaler Intention – also solche, bei denen eine Kaufabsicht besteht:
| Intention | Beispiel-Keyword |
|---|---|
Informativ | „Was ist Google Ads?“ |
Vergleichend | „bester Steuerberater Köln“ |
Kaufbereit | „Steuerberater Köln online buchen“ |
4. Negative Keywords definieren
Schließen Sie irrelevante Begriffe aktiv aus (z. B. „kostenlos“, „PDF“, „Definition“), um Budgetverluste zu vermeiden.
Tipps zur laufenden Optimierung
- Analysieren Sie regelmäßig die Suchbegriffe, für die Anzeigen geschaltet wurden.
- Entfernen Sie ineffiziente Begriffe oder ergänzen performante Varianten.
- Arbeiten Sie mit Keyword-Optionen (weitgehend passend, Wortgruppe, exakt), um die Kontrolle zu behalten.
iconaro-Tipp: Denken Sie wie Ihr Wunschkunde
Die besten Keywords spiegeln nicht nur Ihr Angebot – sondern die Denkweise Ihrer Zielgruppe.
Nutzen Sie Formulierungen aus echten Kundenanfragen, analysieren Sie Google-Suggest-Vorschläge und achten Sie auf Suchbegriffe mit klarer Handlungsperspektive. Kombinieren Sie gezielte Haupt-Keywords mit Long-Tail-Varianten für mehr Effizienz bei geringeren Klickpreisen.