Wie schreibe ich zielgruppengerechte Webtexte?
Warum stellt sich diese Frage so häufig?
Viele Websites schreiben über sich – aber nicht für ihre Nutzer.
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Das Ergebnis: Besucher springen ab, weil sie sich nicht angesprochen fühlen.
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Wer Webtexte erfolgreich einsetzen will, muss wissen, für wen er schreibt – und wie diese Menschen denken.
Diese FAQ zeigt Ihnen, wie zielgruppengerechte Sprache, Inhalte und Struktur dafür sorgen, dass Ihre Texte gelesen – und Ihre Angebote genutzt werden.
Was heißt „zielgruppengerecht“?
Ein Text ist dann zielgruppengerecht, wenn er:
- die richtige Sprache spricht
- Fragen und Bedürfnisse der Zielgruppe trifft
- den konkreten Nutzungskontext berücksichtigt
- passende Tonlage und Argumente verwendet
- zu einer klaren, motivierenden Handlung führt
5 Schritte zu zielgruppengerechten Webtexten
| Schritt | Ziel & Umsetzung |
|---|---|
1. Ziele definieren | Alter, Beruf, Branche, Schmerzpunkte, Ziele |
2. Sprache & Tonalität anpassen | Du/Sie, formell/informell, einfach/fachlich |
3. Relevante Fragen beantworten | „Was bringt mir das?“ → Fokus auf Nutzen & Lösung |
4. Passende Beispiele verwenden | Praxis, Storytelling, Vergleiche |
5. Klare Struktur & CTA einbauen | Einfach navigieren, am Ende aktivieren (z. B. Anfrage) |
Beispiele: Tonalität & Stil
| Zielgruppe | Stil / Sprache |
|---|---|
Junge Selbstständige | Duzen, direkt, motivierend („So startest du durch“) |
Mittelständische Entscheider | Siezen, sachlich, lösungsorientiert |
Technische Fachkräfte | Fachlich fundiert, präzise, klar |
Endverbraucher (B2C) | Alltagssprache, bildhaft, nutzenorientiert |
Inhalte auf den Nutzerfokus ausrichten
- Nicht: „Unsere Firma besteht seit 1998...“
- Besser: „Was Sie bei uns erwartet – schnell, zuverlässig, individuell.“
- Nicht: „Wir bieten XY-Produkte.“
- Besser: „So finden Sie das passende Produkt – schnell, einfach, transparent.“
iconaro-Tipp: Wer jeden ansprechen will, erreicht niemanden
Zielgruppengerechte Texte wirken nicht, weil sie perfekt geschrieben sind – sondern weil sie sich relevant anfühlen.
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Verlassen Sie Ihre Innensicht – und schreiben Sie aus der Perspektive Ihrer Nutzer.
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Dann entsteht Content, der überzeugt, aktiviert – und konvertiert.